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Wintersport mit Folgen

Cet article très factuel est intéressant car il permet de collecter de nombreuses informations et idées...

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Wintersport mit Folgen – Pourquoi étudier ce document ?Wintersport mit Folgen – Klassenaktivitäten

Wintersport mit Folgen – Pourquoi étudier ce document ?

Cet article très factuel est intéressant car il permet de collecter de nombreuses informations et idées qui vont permettre de réussir le projet final. Il est assez général et pose des enjeux d’actualité particulièrement importants dans les pays germanophones. On propose donc sous le lien de l'article une reformulation plus simple.
La principale difficulté de l'article originel relève du lexique, qui est parfois un peu technique. Pour se faciliter la tâche on privilégiera donc une méthode déductive consistant à interroger d’abord le contexte du document (source et date), puis le paratexte (titre et sous-titres, qui pourraient être mélangés afin de donner un aspect plus ludique à l’exercice), de façon à caractériser de plus en plus finement le contenu de chaque paragraphe.
Une fois que le thème de chaque paragraphe est compris, on peut s’appuyer sur les mots composés, sur ceux qui sont passés en gras, et sur tout le lexique connu pour extraire les informations.
Le dernier paragraphe du texte donne, enfin, une bonne base de discussion à la classe, qui peut par exemple classer par ordre d’efficacité les options proposées, en argumentant ses choix.

Wintersport mit Folgen – Klassenaktivitäten

Duoarbeit:Geben Sie den Abschnitten des Textes ihre Titel wieder:
  • Schneekanonen trocknen die Alpen aus
  • Wintersport Wildtiere und Lebensräume
  • WWF-Tipps für möglichst nachhaltige Skiferien
  • Lawinen Erdrutsche Überschwemmungen
  • Skifahren: Ein Desaster fürs Klima
Für den Bau einer Skipiste wird kilometerweise Wald gerodet. Manchmal müssen sogar Felsen gesprengt und Flüsse umgeleitet werden. Und auch Parkplätze, Hotelanlagen, Zubringerstraßen, Lifte und Gondeln brauchen ihren Platz. Durch das Planieren wird der Boden so hart, dass er kein Wasser mehr aufsaugen kann. Das bedeutet nicht nur mehr Überschwemmungen, sondern auch Erosion, Schlamm- und Gerölllawinen. Die Rodung der Wälder verstärkt diesen Effekt und vergrößert darüber hinaus die Lawinengefahr im Winter.
Heute werden die Pisten immer häufiger künstlich beschneit. Doch Schneekanonen verbrauchen viel Wasser und Energie. Pro Hektar wird bei der künstlichen Beschneiung jährlich etwa eine Million Liter Wasser verbraucht. In den Alpen führen einige Flüsse schon bis zu 70 Prozent weniger Wasser als vor Einführung der Schneekanonen. Zudem kann auch Beschneiung nur bei ausreichend niedrigen Temperaturen erfolgen.
Wer abseits von Pisten Ski fährt oder mit Schneeschuhen wandert, dringt in die Lebensräume der Wildtiere ein. Das hat verheerende Folgen. Die Skifahrer:innen und Schneewandernden bemerken die Tiere meist gar nicht – und versetzen sie unbewusst in Angst. Die Tiere flüchten und verlieren dabei Energiereserven. Es kommt zum Erschöpfungstod. Besonders betroffen sind Gämse, Steinböcke, Rehe, Rotwild, Schneehasen und viele Vogelarten. Zudem ist Kunstschnee dichter als natürlicher Schnee. So gelangt weniger Sauerstoff an die Erde – ein Problem für die gesamte Vegetation unter der Schneedecke.
Skifahrer:innen hinterlassen einen riesigen Klima-Fußabdruck in den Bergen. Schneekanonen, Skilifte und Hotelanlagen sind wahre Energiefresser. Das Hauptproblem aber ist die An- und Abreise der Skitourist:innen. "Die meisten kommen nur für wenige Tage, alle zu ähnlichen Zeiten und fast alle mit dem Auto", sagt Martina von Münchhausen.
Wirklich umweltfreundliches Skifahren gibt es nicht! Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, sollte zumindest einige Regeln beachten, um die Umweltzerstörung durch den Wintersport zu verringern: Nachhaltige Skigebiete wählen; Umweltfreundlich anreisen; Zertifizierte Unterkünfte wählen; Auf den Pisten bleiben; Künstlich beschneite Gebiete meiden.